Der erste Stopp führt uns ins
Donaubergland, auf den
Lemberg, den höchsten Punkt der Schwäbischen Alb. Schon der Aufstieg durch den Wald macht Lust auf mehr. Und als wir schließlich auf dem Gipfel ankommen, erhebt sich vor uns der markante Aussichtsturm aus dem Jahr 1899.
Wanderschuhe geschnürt, der Himmel lacht – wir steigen mit Katharina Siedler die 152 Stufen hinauf. Es wackelt ein bisschen, das Herz klopft, und die Vorfreude steigt mit jedem Schritt. Für die Hüttenwirtin ist das Routine – für uns ein kleines Abenteuer mit Aussichtsgarantie. Denn wenn jeden zweiten Sonntag hier oben die Flagge weht, wissen alle: Die Lemberghütte hat geöffnet, und das bedeutet – Gipfelglück mit Vesper und Geschichten.
Der Blick? Atemberaubend. Die Schwäbische Alb breitet sich aus wie ein Teppich, das Donautal schlängelt sich durch die Landschaft, und bei klarer Sicht grüßen sogar die Alpen aus der Ferne.
„Hier oben läuft die Zeit ein Stückchen langsamer.“
Katharina Siedler, Hüttenwirtin
Wir spüren: Sie hat recht. Der Alltag bleibt unten, die Ruhe zieht ein, und das Herz macht einen kleinen Freudensprung.
Lemberghütte: Wo Natur, Spiel und Genuss zusammenkommen
Unten an der Hütte wartet schon das Beste: kühle Getränke, kleine Leckereien und große Herzlichkeit. Katharina freut sich jedes Mal auf den Tag mit Familie, Freunden und Gästen – und das merkt man. Kinder sind hier besonders willkommen: Der Schwäbische Albverein hat Spielstationen aufgebaut, mit Murmelbahnen, Sandkasten und Barfußpfad. Naturerlebnis trifft Spielplatz – und das ganz ohne WLAN.
Es lohnt sich, immer wieder herzukommen. Die Aussicht ist nie dieselbe. Im Frühling blühen die Streuobstwiesen, im Herbst tanzen Nebelschwaden über die Hügel – das Donaubergland zeigt sich immer wieder neu. Wer einmal da war, kommt wieder. Und wer öfter kommt, wird irgendwann Teil der Geschichte, die hier oben erzählt wird – zwischen Himmel, Hütte und Herz.
Insidertipp von Katharina:
Steige unbedingt einmal bei Sonnenaufgang auf den Lemberg. Wenn die Sonnenstrahlen über die Alb klettern ist der Blick vom Turm wirklich unvergesslich. Perfekt, um durchzuatmen und den Moment zu genießen. Baden-Württemberg zeigt sich hier von seiner schönsten Seite.
Fakten zum Lembergturm: Aussicht mit Geschichte
Der Lembergturm wurde bereits 1899 in markanter Stahlskelettbauweise errichtet und ragt 33 Meter in den Himmel – einzigartig auf der Schwäbischen Alb. Von der Aussichtsplattform aus eröffnet sich ein Panorama, das selbst erfahrene Wanderherzen höherschlagen lässt: 360 Grad Weitblick über Wälder, Berge, das Donautal, den Schwarzwald – und bei klarer Sicht entdecken wir sogar die Alpen am Horizont.
Hier oben trifft Natur auf Geschichte, Stille auf Staunen – perfekt für alle, die im Urlaub nicht nur laufen, sondern auch innehalten wollen. Und mal ehrlich: Wann hat man schon die Gelegenheit, mit einem einzigen Blick gleich mehrere Landschaftsträume zu erleben?
Lust auf Gipfelglück?
Begleite uns im Video auf den Lemberg – 152 Stufen, Aussicht wie aus dem Bilderbuch und ein Hüttenstopp, der jede Wanderung krönt. Jetzt anschauen und Fernweh tanken!