Sonnenlicht strahlt durch die Bögen einer historischen Klosterruine, während zwei Personen im Schatten der alten Mauern sitzen.

Den Geheimnissen des Südens auf der SpurEntdecke Baden-Württembergs Mythen und Legenden

16.1.20266 min. Lesedauervon Hirsch & Greif
Lüfte die Geheimnisse der Sagen und überlieferten Geschichten, die man sich seit Jahrhunderten erzählt. Auf zu spannenden Reisen und dem Ort des Geschehens.

Historische Tatsache oder blühende Fantasie?9 große Geheimnisse des Südens und ihre Schauplätze

Wer oder was verbirgt sich in dem dunklen Loch unter der stolzen Burg? Gibt es dort unten im Höhlenteich menschliches Leben? Und huch! War das gerade der Geist des Schwarzwalds oder nur ein Dachs im Unterholz? Nach wie vor gibt es dicke Fragezeichen, was die großen Sagen und Erzählungen betrifft, die im Süden von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Tatsächlich könnten an einigen spektakulären Orten tatsächlich noch Geister spuken, Feen auftauchen oder Leichen im Keller liegen. Oder doch nicht? Höchste Zeit, tiefer zu graben! Nur eine Spurensuche vor Ort kann dich weiterbringen. Vermutlich beflügelt sie deine Fantasie. Vielleicht verstehst du dann, wie die Legende entstanden sein könnte. Oder du machst neue Beobachtungen. Auf jeden Fall wirst du beeindruckende Sehnsuchtsorte kennenlernen. Es sind spektakuläre Plätze, die selbst ohne die Legende eine spannende Besichtigung lohnen. Die Magie dieser Orte vergeht nie. Lass dich von den Mythen, Sagen und Legenden des Südens inspirieren. Trau dich! Du wirst reichlich belohnt.

#1 Die Braut, die von der Mauer sprangBurgruine Dilsberg in Neckargmünd, Odenwald

Eine Dreiecksbeziehung ist seit jeher die Liebeskonstellation mit dem größten Drama-Potential. Aus dem 13. Jahrhundert stammt die Erzählung der Rose vom Dilsberg. In der Hauptrolle: Rosamunde, die Tochter des Grafen von Lauffen. Die beiden Verehrer: Ritter Ulrich von Steinach und Ritter Wolf von Hirschhorn. Auf der Burg waren die Heiratsvorbereitungen in vollem Gange. Doch der Bräutigam erschien nicht. Der gewählte Ritter Wolf wurde vom verschmähten Ritter Ulrich auf dem Weg zur Burg erschlagen. Als diese Nachricht die Burg erreichte, stürzte sich Rosamunde über die Mauer in den Tod. An der Stelle, an der sie lag, blüht noch heute eine weiße Rose. Auch der kleine Bienengarten unter der Mauer ist sagenumwoben. Tapfere Bauern sollen die Bienen zur Verteidigung der Burg eingesetzt haben. Diese und weitere faszinierende Geschichten lohnen allein schon einen Besuch der mächtigen Burgruine hoch über dem Fluss bei Neckargmünd.
Vier Personen stehen auf der alten Burgmauer und genießen den weiten Blick über die grünen Hügel und den blauen Himmel.
Zwischen Mauern und Mythen
Blick über die Ruinen von Dilsberg, wo die Legende der tragischen Rosamunde bis heute nachhallt.

#2 Der Postbote, der jährlich auferstandPostmichelbrunnen in Esslingen am Neckar

Esslingen hat eine wunderschöne Altstadt. Ein sehenswertes Gewirr aus Gassen. Alles ist postkartentauglich. Überdies sind die Menschen gastfreundlich. Das muss betont werden, denn die Geschichte vom Postmichel ist gruselig. Der Postmichel wurde hingerichtet – fälschlicherweise. Er war nicht der Mörder. Unter Folter gestand er zwar öffentlich, aber sein fester Willen sollte länger leben als er selbst. Noch während der Hinrichtung blies er in sein Posthorn und kündigte an, dass er ab sofort jedes Jahr erscheinen werde, bis der wahre Mörder gefunden sei. Und tatsächlich! Jedes Jahr zu Michaelis erschien der Michel mit dem Kopf unter dem Arm vor dem Haus des Richters. Er blies in sein Horn und erinnerte jeden Bürger der Stadt daran, dass sie den Falschen hingerichtet hatten. So lange, bis sich 40 Jahre später der echte Mörder zu erkennen gab. Seit 1916 steht auf dem Fischbrunnenplatz der Brunnen, der dem aufrechten Postboten gewidmet ist.
Historische Altstadt mit großer gotischer Kirche und markanten Fachwerkhäusern, gesehen aus einer leicht schrägen Perspektive unter blauem Himmel.
Gassen voller Geschichten
Zwischen Altstadtgassen und Fachwerk erinnert Esslingen bis heute an die Legende des Postmichel.

#3 Die Seherin, die die Ernte mehrteSybillenloch unter der Burg Teck, Schwäbische Alb

Traust du dich ins Sybillenloch? Eigentlich kann dir nichts passieren, denn im Hohlraum wohnte einst die weise Sybille, eine gütige Seherin. Ihre Weissagungen waren hochgeschätzt. Sybille wurde oft konsultiert. Man musste sich nur vor ihren drei Söhnen in Acht nehmen. Sie wurden zu Räubern, die das Land plünderten, wo sie nur konnten. Sybille schämte sich dafür. Eines Tages hatte sie genug und beschloss, das Land zu verlassen. Sie stieg in ihren Feuerwagen und sauste davon. Quer durch die Lüfte, übers Lenninger Tal hinweg. Dabei zog sie einen großen Feuerschweif hinter sich her. Wo dieser Schweif den Boden berührte, soll die Erde besonders fruchtbar geworden sein. Soweit die Legende. Tatsächlich findest du unterhalb der Schwäbischen Alb verschiedene Wachstumszonen. Überzeuge dich selbst davon, bei einem Besuch der Burg Teck, eventuell mit Wanderung und Erforschung des Sybillenlochs. Aber Achtung: Den drei Räubern solltest du ausweichen.
Steinerner Höhleneingang mit großen Felsbrocken, umgeben von grüner Vegetation und einem Geländer entlang des Aufstiegs.
Im Reich der Sybille
Der Eingang zum Sybillenloch unter Burg Teck – ein mythischer Ort voller Weissagungen und Wunderkraft.

#4 Die Nixe, die das Lachen wieder lernteBlautopf, Blaubeuren an der Donau

Bei dieser Legende ist die Frage nach ihrem Ursprung geklärt. Der Mörike war’s! Der Dichter erzählte sein Märchen von ‚der schönen Lau’ im Jahr 1853. Darin beschrieb Mörike wie die Nixe Lau ihr Lachen wieder fand. Eingebettet in eine Hymne über den Blautopf: „Dieser Teich ist einwärts wie ein tiefer Trichter, sein Wasser von Farbe ganz blau, sehr herrlich, mit Worten nicht wohl zu beschreiben; wenn man es aber schöpft, sieht es ganz hell in dem Gefäß.“ Hundert Jahre später notierte Hermann Hesse über den Blautopf: „Überall duftete es nach Jugend und Kindheit, Träumen und Lebkuchen, Hölderlin und Mörike.“ Das tiefe Blau inspiriert. So rätselhaft der Blautopf bleibt, so klar ist die Moral der Geschicht bei Mörike. Man muss kämpfen, um sich aus der Melancholie zu befreien. Am Ende hat die schöne Lau fünfmal aus ganzem Herzen gelacht. Damit konnte sie den Fluch ablegen, der sie einst in die Tiefen des Blautopfs verbannte.
Ein kleiner, tiefblauer See umgeben von Bäumen
Das Geheimnis des Blautopfs
Der tiefblaue Blautopf in Blaubeuren – ein magischer Ort, an dem die Legende der schönen Lau lebendig bleibt.

#5 Die Mägde, die zu Felsen erstarrtenEselsburger Tal, Herbrechtingen auf der Ostalb

Die große Brenzschlaufe zieht nicht nur Natur- und Kulturinteressierte an. Die Flusslandschaft ist ein Refugium für seltene Arten. Du kannst prähistorische Fundstellen entdecken und die Reste mittelalterlicher Burgen. Auch aus geologischer Sicht ist das Tal ein Schatzkästlein. Über dem Tal thronen bizarre Felsen. Die Legende sagt, es wären versteinerte Jungfrauen. Denn einst wohnte ein Burgfräulein im Tal. Sie hatte viele Mägde, aber keinen Mann. Ihr Single-Frust ging so weit, dass sie auch ihren Mägden keinen Mann vergönnte. Doch bald musste sie zusehen, wie die Mägde im Tal mit einem Fischer plauderten. Das konnte sie nicht zulassen! Sie schritt ein und rief: „Werdet zu Stein! Das ist eure Strafe für euren Ungehorsam!“ Seither stehen die Mägde als steinerne Jungrauen am Fischweiher. Auch das Burgfräulein kam nicht ungestraft davon. Du musst sie nicht fürchten, wenn du plauderst. Sie wurde in der Nacht vom Blitz getroffen.
 Zwei Radfahrerinnen fahren an Felsen vorbei. Links befindet sich ein Teich.
Sagenhafte Felsen
Zwischen bizarren Kalkfelsen und sanften Hügeln erzählt das Eselsburger Tal von Mägden, die der Legende nach zu Stein wurden.

#6 Der Waldgeist, der den Oktober liebtNordrach, Nordschwarzwald

Über diesen Waldgeist gibt es nur eine Tatsache, an der niemand zweifelt: Er existiert. Mehr weiß man nicht. Im ansonsten idyllischen Seitental der Kinzig kommt niemand am Moospfaff vorbei. Dort, und nur dort, gibt es Moospfafftorte und Moospfafflikör. Auch die Moospfaffkugel darf man nicht verwechseln mit den Mozartkugeln, sonst holt einen der Moospfaff persönlich. Woher der Waldgeist stammt, bleibt umstritten. Ist er ein Gengenbacher Mönch, der den Freitod suchte, und daher keine Ruhe findet? Oder ist er Abt, der irdische und himmlische Instanzen hinters Licht führt und bis heute Buße tut? Oder war der Moospfaff ein verirrter Bruder des Klosters Allerheiligen, der bis in alle Ewigkeit nach der heiligen Hostie sucht, die er aus Versehen verloren hat? Ob diese Fragen je beantwortet werden, ist ebenfalls fraglich. Vielleicht ist es auch egal. Hauptsache, der Moospfaff wird gefeiert – und das den ganzen Oktober über. Denn Oktober ist Moospfaffmonat. Das ist absolut sicher.
Weite Hügellandschaft mit Wiesen, Wäldern und verstreuten Höfen, durchzogen von sanften Tälern unter einem bewölkten Himmel.
Im Reich des Moospfaffs
Sanfte Schwarzwaldhänge bei Nordrach – dort, wo der sagenhafte Moospfaff jeden Oktober lebendig wird.

#7 Die Seejungfrau, die die Zeit vergaßMummelsee, Schwarzwaldhochstraße

Wenn dunkle Seen in dichten Wäldern liegen, dann versteht es sich von selbst, dass ein finsteres Geheimnis in ihnen schlummert. Der Mummelsee bildet hier keine Ausnahme. Er passt mustergültig ins Zentrum des Nationalparks Schwarzwald, einem unberührten Lebensraum für Pflanzen, Tiere und andere Lebewesen. Wer in mondhellen Nächten hinsieht, kann eine Lebensform entdecken, die auf ihre biologische Bestimmung wartet. Der Volksmund nennt sie „Mümmlein“, diese sanften Nixen, die in einem kristallenen Schloss im See residieren. Man sagt, sie wären lieb und würden die Menschen unterstützen. Doch nähme es ein böses Ende, wenn sie nicht bei Einbruch der Dämmerung ins Schloss zurückgekehrt wären. Und tatsächlich: Als sich eines der ‚Mümmlein‘ zu lange mit einem Bauernsohn vergnügte, bezahlte sie ihren Leichtsinn mit dem Leben. Eine Welle im Mummelsee war blutrot gefärbt. Alle anderen ‚Mümmlein’ leben nach wie vor. Selbstverständlich.
Nachtszene am See mit beleuchtetem Gebäude, klarer Spiegelung im Wasser und einer Skulptur im Vordergrund vor einem funkelnden Sternenhimmel.
Wo Legenden wach bleiben
Der nächtliche Mummelsee – mystischer Schauplatz der Legende um die Mümmlein.

#8 Der Vogt, der durchs Hegau spuktSingen, Bodenseeregion

Zu einer alemannischen Fasnet gehört ein zünftiger Geist. Das „Poppele“ der Singener Fasnet ist ein ganz besonderes Exemplar. Es geht auf eine historische Begebenheit zurück, die sich genau so zugetragen hat, wie sie im Hegau erzählt wird. Popolius Maier war ein grausamer Burgvogt. Er residierte auf dem Hohenkrähen. Er scheute sich nicht, einen Abt in seinen finsteren Verließen einzusperren. Doch er hatte die Rechnung ohne die überirdischen Kräfte gemacht, die der Abt heraufbeschwor. Er sprach: „Wenn deine Burg zerstört ist und von ihr nur noch Ruinen zum Himmel aufragen, sollst du siebenmal 40 Jahre ruhelos zwischen den öden Mauern hausen, rastlos den Hegau durchstreifen und als Kobold die Menschen necken, auf dass sie dir stets aufs Neue fluchen!” Kurz darauf fiel Popolius vom Pferd. Seither spukt er als „Poppele” durch Singen und die umgebende Vulkanlandschaft. Dabei erntet er nichts als höhnisches Gelächter.
Blick über eine Landschaft mit bewaldeten Vulkanhügeln
Sagenhafte Schatten über dem Hegau
Vulkanberge im Hegau – eine Landschaft voller Legenden um den rastlosen Poppele.

#9 Das Männlein, das die Glocke fürchtetBodman-Ludwigshafen, Bodensee

Wenn im Winter dichter Nebel über den See zieht, fällt es leicht, sich vorzustellen, dass dort draußen jemand wohnt. Dort, wo kein Auge mehr hinsieht. Im Jahr 1004 begegnete der Ritter von Bodman dem Bewohner der Schwaden, dem Nebelmännle, wie er sich selbst nannte. Die beiden schlossen einen Pakt, denn das Nebelmännle fühlte sich in seiner undurchdringlichen Umgebung wohl. Und das sollte auch so bleiben. Nur das Läuten der Nebelglocke in Bodman ging ihm fürchterlich durch Mark und Glieder. Also versprach der Ritter, das Geläut abzustellen. Dafür verhalf das Nebelmännle dem Ritter zur längst fälligen Hochzeit. Der große Dichter Ludwig Uhland hat diese Mär aufgeschrieben. Bei der Fasnet in Bodman wird die sagenhafte Figur lebendig. Da die Fasnet traditionell die Geister des Winters vertreibt und die Obrigkeit verhöhnt, zieht sich das Nebelmännle jedes Jahr im Frühling zurück. Bis der Winter wieder kommt.
Sonnenaufgang über einem nebeligen See, vorbeiziehende Vögel am Himmel, ein Marker im Wasser und Boote am Steg im warmen Morgenlicht.
Ein See voller Magie
Sanfter Nebel über dem Bodensee – als würde er ein altes Geheimnis hüten.

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