STUTTGART – Auf der Suche nach einem authentischen Urlaubserlebnis? In ganz Baden-Württemberg laden Menschen, Begegnungsorte und Mitmachangebote Gäste dazu ein, sich aktiv einzubringen und in das Leben der Locals einzutauchen. Wer sich darauf einlässt, erlebt echte Nähe, entdeckt regionale Traditionen aus erster Hand und spürt, wie sich Urlaub fast wie daheim anfühlen kann.
Im Wohnzimmer der Türmerin: Bei Blanca Knodel in Bad Wimpfen
Wer Bad Wimpfen besucht, sollte den Aufstieg zum Blauen Turm nicht nur wegen der Aussicht wagen. Hier hat man außerdem die seltene Gelegenheit, einer echten Türmerin zu begegnen: Blanca Knodel ist Gastgeberin mit Herz und Seele. In ihrer kleinen Wohnung in 25 Metern Höhe eröffnet das Wimpfener Urgestein seinen Gästen eine Welt voller Geschichte(n). Ob bei einem Glas „Türmerinnen-Sekt“ oder im spontanen Gespräch – der Besuch wird schnell zu einer Begegnung, die weit über eine gewöhnliche Turmbesichtigung hinausgeht.
badwimpfen.de Sattelglück für Groß und Klein: Urlaubsreiterhof Trunk in Reckerstal
Das Glück liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Diejenigen, die es in den Ferien finden möchten, können auf dem Urlaubsreiterhof im Lieblichen Taubertal einchecken. Ob Einsteigerin oder Profi, ob auf dem Schulpferd oder dem eigenen Ross: Alle sind bei Alexander Trunk und seinem Team herzlich willkommen. Auf gute alte Reiterart kann man die Abende zusammen am Lagerfeuer verbringen, denn Gemeinschaftsleben wird hier großgeschrieben. Ausflüge in die nähere Umgebung mit der Solymar-Therme, Europas artenreichstem Wildtierpark oder Schloss Weikersheim bieten Abwechslung.
urlaubsreiterhof.deNahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald
In jeder Region im Süden liegen versteckte Ecken, die nur die Einheimischen kennen. Ein Glück, dass es im Hochschwarzwald herzliche Gastgeber gibt, die dazu einladen, ihre Geheimtipps zu entdecken. Wo geklingelt werden darf, finden Gäste ein „Schellsch halt mol“-Schild vor der Haustür, denn „schellen“ ist das alemannische Wort für „klingeln“. Wenn der Winter Einzug hält, rückt man in der Region noch näher zusammen: Bei der „Stubede“ wird am Kachelofen gemeinsam Karten gespielt, musiziert, gewerkelt, erzählt und schnabuliert – ganz gleich ob einheimisch oder „neigschmeckt“.
hochschwarzwald.de Gastarbeit im Weinberg: Weingut Makalié Müllheim
Seit 2019 bewirtschaften Max Frölich und Karoline Linka das Weingut Makalié im Markgräflerland. Der Name vereint das indigene Wort „Maka“ („Erde“) mit dem französischen „lié“ („verbunden“) und steht für ihre Philosophie, die einen respektvollen Umgang mit der Natur, Entschleunigung und Rückbesinnung auf das Wesentliche vereint. Passend dazu wird auf dem Weingut biodynamisch und mit wenig Technik gearbeitet. Helfende Hände sind daher immer gerne gesehen, vor allem zur Lesezeit. Fürs Mitanpacken gibt es Logis und Kost in Form gemeinsamer Mahlzeiten und dem einen oder anderen geteilten Glas Wein. So wird aus dem Weinberg ein echter Mitmach- und Begegnungsort.
makalie.com Lust aufs Land: Brotweg Yach
Zwischen dicht bewaldeten Bergen im südlichen Schwarzwald erstreckt sich das Yach-Tal, wo auf zahlreichen Höfen bis heute uralte Backtradition gepflegt wird. Verbunden sind sie über den rund zwölf Kilometer langen Brotweg. Er verläuft entlang klarer Bäche, durch wilde Wälder und saftige Bergwiesen und gewährt herrliche Ausblicke ins Grüne. Zur Stärkung können Aktive im Schneiderhof einkehren. In familiärer Atmosphäre werden hier zum hausgemachten Holzofenbrot Vesperplatten mit traditionellem Schinkenspeck, Bibeleskäs und Apfel- oder Beerenmost serviert. Besonders lohnt sich ein Stopp am jeweiligen Backtag, wenn das Brot frisch aus dem Ofen auf den Tisch kommt.
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